Gewalt oder positive Motivation, was verbindet? 

Der Hund bindet sich nur an Menschen, denen er auch vertraut.
Es ist nicht schwer, den Hund an sich zu binden und ihm trotzdem die Freiheit zu lassen die er braucht! Die Bindung kommt nicht allein durch schmusen, ständige Anwesenheit, füttern oder durch engen Körperkontakt.


Eine innige und feste Bindung kommt durch liebevolle Konsequenz, Ausbildung über positiv motivierende Lernmethoden, richtige Beschäftigung und genügend Ruhephasen. Für eine intakte Bindung muss der Hund seinen Besitzer, als souveränes „Familienoberhaupt“ kennen lernen und diesen blind vertrauen.

Ständiges Herumkommandieren und Kontrollieren führt zu einen deutlichen Bindungs-Verlust. Dem Hund alle Freiheiten zu lassen, keine Regeln beizubringen und nur „lieb“ zu sein, schadet dem ihm genauso.

Bindung entsteht nicht durch reines „Nebeneinander-her-Leben“ sondern wie beim Menschen durch gemeinsame Erfahrungen. Sind diese positiv, ist auch die Beziehung positiv.

Positive Erfahrung sammelt der Hund über „Lernen am Erfolg“.
Der einfachste Weg dem Hund erwünschtes Verhalten beizubringen, ist die klassische Konditionierung – auch positive Verstärkung genannt.
Positive Verstärkung ist mehr als nur „Training mit Leckerli“, es ist effizientes, Tierschutz konformes Training und fördert die Bindung Mensch – Hund.

Abzuraten und schädigend für Bindung und Vertrauen sind Ausbildungsmethoden, wo Strafe oder sogar Schmerzen eingesetzt werden, wie zum Beispiel „Leinenruck“.

In dem Augenblick wo der Hund Schmerzen verspürt, verbindet er dies mit dem Menschen und der Umwelt. Das Vertrauen schwindet. Der Teufelskreis beginnt.

Ausbildung durch positive Verstärkung, durch zum Beispiel Klicker und Futter. Diese Methode bringt Vertrauen, denn schließlich ist unser Hund unser bester Freund.

Irene HöldGewalt oder positive Motivation, was verbindet? 

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